Am Pfingstmontag, den 28.05.2012 ist das Mosellum von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Pfingstsonntag ist das Mosellum ebenfalls geöffnet.

Am Pfingstmontag, den 28.05.2012 ist das Mosellum von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Pfingstsonntag ist das Mosellum ebenfalls geöffnet.
Aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahren an den Fischpässen in Iffezheim und Gambsheim wird auch in Koblenz in den Monaten April und Mai mit erhöhtem Fischaufkommen gerechnet.
Erwartet werden können wahrscheinlich hunderte von Barben, Nasen, Rotaugen, Brassen, die man dann live im Mosellum bei ihrem Frühjahrszug sehen kann.

@ Bundesanstalt für Gewässerkunde
Umweltministerin Ulrike Höfken freut sich über den ersten Lachs, der die neue Fischwechselanlage am Besucherzentrum „Mosellum“ an der Staustufe Koblenz passiert hat: „Das ist eine gute Nachricht zum Weltwassertag am 22. März und der Einstieg zur Wiederansiedlung des Lachses im Moselgebiet.“
Die Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Koblenz und das dazugehörige Besucherzentrum „Mosellum“ war im September 2011 von Ministerin Höfken eröffnet worden. Gleichzeitig hatte die Bundesanstalt für Gewässerkunde dort eine hochmoderne Anlage zur Beobachtung wandernder Fische in Betrieb genommen. Dort wurde am Sonntag, den 18. März 2012 um 16.46 Uhr der erste aufsteigende Lachs gesichtet. Wie die Bundesanstalt mitteilte, handelte es sich um ein etwa 85 Zentimeter langes Weibchen.
Für Fische sind die Wanderungen zu ihren Laichplätzen flussaufwärts lebensnotwendig. Ziel der Landesregierung ist deshalb die Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern, was auch die europäische Wasserrahmenrichtlinie einfordert. Die Mosel spielt dabei eine besondere Rolle, da sie und ihre Nebengewässer im Einzugsgebiet des Rheins die größten Laich- und Jungfischhabitate aufweisen. In den Jahren 1958 bis 1964 war der Fluss zu einer Schifffahrtsstraße mit 14 Staustufen ausgebaut und damit wandernden Fischen versperrt worden. Der Koblenzer Fischpass ist die erste von insgesamt zehn Fischwechselanlagen bis Trier, die in den kommenden Jahren neu gebaut werden. Das Bundesverkehrsministerium finanziert diese Projekte als naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen für den aktuellen Ausbau der Mosel-Staustufen um zweite Schleusenkammern.